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STUDIO-MSR-66 - MS66 & EMPHASIX-STUDIOS

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STUDIO-MSR-66
Musik sammeln – mein Hobby seit den frühen 1960er Jahren
Musik hören und gute Titel irgendwie zu sammeln, das war schon sehr früh mein großes Hobby. In den frühen 1960er Jahren bestand meine Sammlung vor allem aus Single-Schallplatten – viele davon direkt aus Musikboxen gefischt. Besonders faszinierten mich damals der Dixieland Jazz (Chris Barber, Acker Bilk und ähnliche Größen) und natürlich der Rock ’n’ Roll in all seinen Facetten.
 
Ganz oben auf meiner Liste standen Elvis Presley, Cliff Richard & The Shadows, Chuck Berry und all die großartigen Instrumentalisten und Bands wie Duane Eddy, The Ventures und viele mehr. Wie gern hätte man damals schon richtige „Playlisten“ erstellt – also selbst zusammengestellte Songfolgen, die man immer wieder hören kann. Leider waren die dafür nötigen Tonbandgeräte unerschwinglich teuer.
 
Doch glücklicherweise brachten die Hersteller bald auch bezahlbare Modelle auf den Markt. Irgendwann stand dann tatsächlich ein Philips-Vierspurgerät in meinem (damals noch sehr kleinen) Homestudio. Mit dieser Bandmaschine konnte man endlich richtig viel aufnehmen – ein echter Meilenstein! Allerdings waren die Steckverbindungen (heutige Schnittstellen) noch ziemlich vielfältig und teilweise richtig kompliziert. Auch Mikrofonaufnahmen gestalteten sich damals als recht umständlich.
 
Später kamen dann ein kleines Mischpult und erste einfache Effektgeräte hinzu – und plötzlich wurde aus dem kleinen Bastel-Eck ein echtes kleines Tonstudio.
 
Die Weiterentwicklung – vom zweiten Gerät bis zur Rauschunterdrückung
Nach und nach kamen die wichtigen Zubehörteile hinzu, und aus dem kleinen Homestudio wurde langsam ein richtig brauchbares Setup. In dieser frühen Phase brauchte man noch keine aufwendigen Effektgeräte – was wirklich fehlte, war ein zweites Aufnahmegerät, um die bearbeiteten Stücke überspielen und damit kopieren zu können.
 
Am Anfang bot sich dafür einfach ein zweites Tonbandgerät an. Nicht viel später hielten dann die sehr beliebten Kassettenrecorder Einzug – kompakt, günstiger und viel praktischer im Alltag. Das sogenannte „Tape-to-Tape“-Kopieren war nun möglich, aber leider blieb ein nerviges Problem: das Bandrauschen. Besonders bei den langsam laufenden Kassetten (nur 4,76 cm/s) fiel das Zischen in leisen Passagen stark auf, und man musste damit noch einige Jahre leben.
 
Es dauerte jedoch nicht lange, bis die ersten Lösungen kamen. Zunächst erschienen standalone Rauschunterdrückungsgeräte, die man einfach in den Signalweg („Kabelweg“) dazwischenschaltete. Später wurden diese Systeme dann direkt in die besseren Bandmaschinen und vor allem in die Kassettenrecorder integriert. Der große Durchbruch für den Hausgebrauch war Dolby B (ab Ende der 1960er / Anfang 1970er Jahre weit verbreitet). Später folgten die noch wirksameren Varianten Dolby C (ab ca. 1980/81) und viel später Dolby S (ab 1990). -Kurz erklärt, wie Dolby funktioniert (am Beispiel von Dolby B/C): Bei der Aufnahme wird das Signal – vor allem die hohen Frequenzen und leise Stellen – frequenz- und pegelabhängig verstärkt (komprimiert) und so auf das Band gebracht. Bei der Wiedergabe passiert genau das Umgekehrte: dieselben Frequenzen und Pegel werden um genau denselben Betrag wieder abgeschwächt (expandiert). Dadurch wird das Nutzsignal originalgetreu zurückgewonnen – das störende Bandrauschen, das erst beim Aufspielen und Bandlauf dazukommt, wird jedoch mit abgeschwächt und damit deutlich leiser. Ergebnis: 10 dB (Dolby B), ca. 20 dB (Dolby C) oder sogar noch mehr Rauschminderung, ohne dass die Musik hörbar „verfälscht“ wird. - Mit diesen Neuerungen klang plötzlich alles viel klarer und professioneller – ein echter Quantensprung für uns Hobby-Musiksammler und -Aufnehmer damals! - Die Alternative war auch das "dbx"-System, hier mehr dazu:
In unseren Studios wird unter anderem auch an Bild, Video- und Tonmaterial der bekannten Rock- und Blues Band „Trouble“ aus dem Raum Braunschweig/Salzgitter gearbeitet. Auf dem MS-Route-66 YouTube Kanal gibt es einen Auszug von frühen Analogaufnahmen sowie den digital bearbeiteten Remixen der Band:
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